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Kein Wort über Polen

Ich möchte nichts mehr davon hören! Ich möchte nicht mehr von mehr oder minder Bekannten auf die polnische EU-Politik angesprochen werden. Mir reichen die stumpfsinnigen, beleidigenden Beiträge in der Presse in den letzten Wochen. Erstens ist nicht jeder Pole für die Poltik der polnischen Regierung verantwortlich. Zweitens ist diese Politik doch ein durchaus nachvollziehbares Resultat der Akzeptanz Polens in der EU. Das Einfuhrverbot nach Russland für polnisches Fleisch hat keine Empörung in der EU ausgelöst. Ein Mitgliedsstaat wird von einem Drittstaat düpiert und die EU ergreift keine Maßnahmen. Der ehemalige Bundeskanzler Schröder trifft Absprachen mit dem russischen Präsidenten Putin über eine Gasleitung, die vermutlich dem Privatmann Schröder größere Gewinne bringt, als sie der Energiesicherheit Deutschland oder der EU nützt, wobei Polen übergangen wird. Der polnische Standpunkt bei den Verhandlungen zum Abstimmungsmodus in der EU ist doch rational! Es geht um Geschlossenheit der EU nach außen hin, nicht um das Übergehen eines Mitgliedsstaates. Die EU wieder handlungsfähig zu machen sollte nicht auf Kosten der ohnehin schwachen Legitimation gehen, sondern sollte auf der Berücksichtigung der Positionen aller (!) Mitglieder fußen. Zudem muss die EU sich selbst erst definieren, anstatt darüber nachzudenken, wie in ihr entschieden werden soll. Wie soll die EU aussehen, wenn sie fertig ist?
29.6.07 23:15


Ostern

Ostern ist ein ungewöhnliches Fest. Es ist eigentlich der gößte Grund zur Freude für einen Christen, an die Auferstehung Jesu zu denken. Auf der anderen Seite aber ist Weihnachten, das Gedenken an die Geburt Christi wesentlich freudiger, fröhlicher. Ostern, wenn es nicht als Geschenke-Fest gefeiert wird, ist anders. Ostern würde ich als ein Fest mit mehr Pathos bezeichnen. Es ist gehobener. Und ich empfinde es als ein sehr ruhiges Fest. Auch beruhigend wirkt es. Gerade, weil Ostern mit dem Gedenken an die Auferstehung Jesu von den Toten an die Nichtigkeit so mancher aufgeblähter Probleme erinnert. Ostern führt mir vor Augen, dass nicht alles, was ich hier erlebe so bedeutsam ist, wie ich es mir zunächst ausmale. Es erinnert mich daran, dass Jesus gelitten hat, als Mensch, Schmerzen ertragen hat, gedemütigt wurde und dass er sich in seiner Göttlichkeit dazu selbst entschlossen hat. Ostern reflektiert also nicht nur die Tatsache der Befreiung der Menschen vom Tod, sondern es ist auch Reflexion der Menschwerdung Jesu, die ich verstehe als eine Demonstration. Jesus hat gezeigt, dass die menschlich erfassbare Welt in einem gewissen Sinn nur als Übergang zu verstehen ist. Dabei hat er nicht von oben herab gehandelt, nicht übermächtig, sondern wie eine Mutter oder ein Vater seinem Kind, so hat es Jesu allen vorgemacht, er hat es als Beispiel vorgelebt. Er hat erklärt, dann gehandelt. Der Leidensweg Jesu ermuntert mich dazu, nicht zu verzweifeln vor sackgassenartigen Problemen, sondern über diese Probleme hinauszuschauen. Weil diese Probleme im Gesamtkontext des Lebens, auch und insbesonere des Teils, den wir erst nach dem Tod kennenlernen werden, nicht von entscheidender Bedeutung sein müssen. Das schmälert nicht Jesu Leiden, sondern verleiht ihm für mich persönlich eine andere Perspektive: Wir sind so wertvoll, dass Gott selbst Mensch geworden ist, Schmerz und Demütigung erlitten hat, um uns an die Hand zu nehmen und zu zeigen, dass das Leben hier nicht wie ein Ultimatum zu verstehen ist, sondern wie ein Weg, der am Ende nicht in eine Schlucht führt, sondern über eine Schlucht hinaus.

11.4.07 19:38


Samstag morgens

Brötchen kaufen, gemeinsam frühstücken. Einen zweiten Kaffee trinken, eine Zigarette rauchen. Ein bisschen nichtstuen. Nachrichten im Internet lesen. Oder in die Zeitung schauen. Dann gehet die Arbeit los. Ob nun Klausurvorbereitung, Referat oder Hausarbeit. Irgend etwas findet sich immer. Am Nachmittag jemanden besuchen, oder so wie heute besucht werden. Samstage sind schön. Schöner sind nur Sonntage, wenn Ania und ich nicht arbeiten müssen.
24.3.07 08:44


Meine Ehefrau

Es gibt nichts schöneres für mich, als einen ruhigen Abend mit meiner Frau (Ehefrau!) zu verbringen. Ich glaube, diese Abende bei einem gemeinsamen Abendessen führen UNS weiter. Wir reden miteinander, diskutieren. In solchen Gesprächen geht es um uns, unsere Zukunft, Pläne für die Zukunft, über Menschen, die wir neu kennengelernt oder gerade getroffen haben, oder es geht um Themen der Weltpolitik. So bunt dieses Themenspektrum ist, so glaube ich dennoch, diese Gespräche sind typisch für uns, der Stil des Redens ist typisch, die Gedankengänge meiner Frau sind irgendwie typisch für Sie, aber immer überraschend und neu. Diese Abende, wie heute, sind wunderbar.
26.2.07 21:52


Ein Gedanke zum christlichen Glauben

Heute in der heiligen Messe kam ich auf den einfachen aber sehr interessanten Gedanken, dass der christliche Glaube einen sehr schönen Charakter hat: Er ist zugleich Maßstab und Implementierungsinstrument! In weniger hochtrabenden Worten gesagt: Auf der einen einen Seite bietet das Christentum einen klaren, strikten und nicht immer leicht zu befolgenden Verhaltenskodex. Auf der anderen Seite ist der Glaube selbst eine Methode oder zumindest ein Wegweiser, besser noch eine Art Transportgerät, dass zur Umsetzung dieses Kodexes hinführt. Dabei ist der Glaube auf der einen Seite mit seinen Forderungen natürlich eine Herausforderung, auf der anderen Seite ist er, wenn man es nicht immer schafft, diesen Forderungen gerecht zu werden, auch ein Trost. Und auch die Suche nach Trost und neuer Hoffnung kann zu einem in größerem Maße gelebten Glauben führen, denke ich.
4.2.07 21:19


Hier studiere ich

Dem besseren Verständnis meines Blogs zuliebe möchte ich erwähnt haben, dass ich an der Georg August Universität in Göttingen studiere und wenn sich jemand für diese Universität interessiert, kann er ja gerne mal dem Link folgen.

16.1.07 23:09


Weblogs im Radio

Habe gerade einen Podcast über Weblogs vom dradio gehört. War sogar informativ. Die Redaktion fat das Thema von allen Seiten her beleuchtet, nur keinen Alltags-Bloger zu Wort kommen lassen. Na gut: wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich auch nicht, wieso ich diesen Blog schreibe.

16.1.07 19:21


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